Zum Hauptinhalt springen

Kurs 6 — Workflow Engineering mit Claude Code und MCP

Bis hierher hast du Workflows im Designer gebaut: Agents auf die Fläche ziehen, verbinden, konfigurieren, testen. Das funktioniert gut — solange der Workflow klein ist und du ihn allein baust.

Ab einer gewissen Größe kippt das. Ein Workflow mit 30 Agents lässt sich im Canvas kaum noch überblicken. Eine Änderung an fünf Agents heißt fünfmal klicken, fünfmal tippen, fünfmal speichern. Und die Frage „was hat sich seit letzter Woche geändert?" lässt sich gar nicht beantworten.

Dieser Kurs zeigt den zweiten Weg: Workflows als Text schreiben und über eine Werkzeugschnittstelle deployen, testen und debuggen — aus Claude Code heraus, ohne die Oberfläche zu öffnen. Die Sprache dafür heißt TowelScript, die Schnittstelle heißt MCP.

Das ist kein Ersatz für den Designer. Es ist ein zweites Werkzeug für andere Aufgaben.

Was dich in diesem Kurs erwartet

Einheit 1 — Warum Workflows als Text? Wann der Designer das richtige Werkzeug ist und wann nicht. Was MCP überhaupt ist und was es mit 42°flow zu tun hat.

Einheit 2 — Claude Code mit 42°flow verbinden Token holen, MCP-Server eintragen, Verbindung prüfen. Inklusive der Konfigurationsfalle, an der die meisten zuerst scheitern.

Einheit 3 — Der Werkzeugkasten im Überblick 27 Werkzeuge, nach Aufgabe sortiert: nachschlagen, prüfen, deployen, ausführen, debuggen, ändern.

Einheit 4 — TowelScript: die Sprache Module, Flows, Nodes, Optionen, Verbindungen. Die Syntax vollständig — inklusive der Stellen, an denen sie sich anders verhält als erwartet.

Einheit 5 — Nachschlagen statt raten Node-Katalog, Agent-Dokumentation, Credentials, API-Specs. Wie du herausfindest, welche Optionen ein Agent wirklich kennt.

Übung — Deinen ersten Workflow per TowelScript deployen Hands-on: Ein Webformular nimmt einen E-Mail-Text entgegen, die KI extrahiert die Absenderdaten, ein POST-Request legt den Kontakt in einer externen API an.

Einheit 6 — Die Prüfkette: check, compile, graph Warum valid: true nicht heißt, dass der Workflow funktioniert — und welcher zweite Blick den Unterschied macht.

Einheit 7 — Testen ohne Nebenwirkungen Dry-Runs für einzelne Agents. Welche Agents im Testlauf wirklich etwas tun und welche nur so tun als ob.

Einheit 8 — Deployen und ausführen Vom Quelltext zum laufenden Workflow. Synchron, asynchron, und wie du eine Ausführung gezielt anstößt.

Einheit 9 — Debuggen: Logs, Messages, Re-Emit Den Weg einer Nachricht durch den Workflow nachvollziehen und eine echte Payload beliebig oft erneut durchlaufen lassen.

Einheit 10 — Ändern ohne kaputtmachen Wie Updates bestehende Agents erhalten — und die eine Regel, die darüber entscheidet, ob deine Agent-IDs überleben.

Übung — Fehlersuche im laufenden Workflow Hands-on: Ein Workflow liefert kein Ergebnis. Du findest die Ursache ausschließlich über die MCP-Werkzeuge.

Einheit 11 — Sicherheit und Grenzen Was die Schnittstelle schützt, was sie nicht kann, und wo du weiterhin die Oberfläche brauchst.

Einheit 12 — Referenzkarte Alle Werkzeuge, alle Syntaxregeln, alle Fallstricke auf einer Seite.

📹 Video: [Platzhalter — Einführungsvideo: Derselbe Workflow zweimal gebaut — einmal im Designer, einmal als TowelScript aus Claude Code]

Voraussetzungen

Dieser Kurs baut auf den Kursen 1–3 auf. Du solltest wissen, was ein Workflow ist, wie Agents und Nachrichten funktionieren und was eine REST API ist. Kurs 5 (Produktionsreife Workflows) ist hilfreich, weil dieser Kurs dieselben Qualitätskriterien voraussetzt — nur mit anderem Werkzeug.

Technisch brauchst du: einen 42°flow-Zugang mit MCP-Token und eine Installation von Claude Code.